Eingekochtes und Eingelegtes

Altbewährt und Traditionell

Einkochen und Einlegen waren gerade in früheren Zeiten bewährte Techniken, um auch im Winter die frischen Genüsse und Vitamine des Sommers genießen zu können. Man ernährt sich dadurch gleichzeitig bewusster und viel gesünder: denn wer schon einmal eingekocht hat, weiß genau wovon ich spreche. Ob köstlich süße Marmeladen oder pikante Gemüsevariationen in Essig oder Öl, es ist für jeden etwas dabei.

 

Es hat wahrlich einen Sinn, frischeste Lebensmittel ganz ohne künstliche und gesundheitlich unbedenkliche Zusatzstoffe selbst anzubauen und zu konservieren - Obst und Gemüse genießen zu können, das unverfälscht seinen echten Geschmack wiedergibt. 

 

Eine große Leidenschaft von mir ist das Einkochen von fruchtigen Marmeladen aller Art. Ich experimentiere und probiere alle möglichen Variationen aus, doch halte mich immer an die Grundrezeptur meiner Mutter oder Oma. Von Heidelbeere, bis Erdeere und Himbeere, über Zwetschken, Marillen und Ribisel oder Kriecherl - alle Früchte, die mir zwischen die Finger kommen werden zu süßen Marmeladen verkocht. Von allen möglichen Mischungen, die heutige Kochbücher vorschlagen, halte ich persönlich nichts. Mir ist es weitaus lieber den unverfälschten Geschmack von eingekochten Himbeeren genießen zu können. 

 

Schon etwas in Vergessenheit geraten ist das Einlegen und Konservieren von allerlei Gemüse. Ich nutze damit ganz bewusst die frischen Zutaten während der Saison und mache mir sozusagen den Sommer für die kalte Jahreszeit haltbar. Folgende Gemüsevariationen stehen auf meiner ganz persönlichen Favoritenlisten: Senfgurken, Russenkraut, Gemüse Allerlei, Zucchini süß-sauer, Roter Rüben Salat, Karotten Salat, Fisolen Salat und Sellerie Salat. Als natürliches Würz- und Konservierungsmittel verwende ich ausschließlich Essig.

 

Natürlich machen viele der Zubereitungen Mühe und kosten meistens viel Zeit, aber das Ergebnis ist mein persönlicher Erfolg. Auch kann es passieren, dass man einen ganzen Tag damit beschäftigt ist Gemüse einzulegen und das Endergebnis schließlich nicht unseren Vorstellungen entspricht. Mir erging es zum Beispiel letztes Jahr mit den Roten Rüben so, die im wahrsten Sinne des Wortes nach zwei Wochen Lagerung im Glas explodiert sind - eine riesige Schweinerei, deren Grund ich bis heute nicht ausfindig machen konnte.