Obst und Gemüse

Die vitaminreichen Fitmacher

Je nach Saison und Verfügbarkeit gibt es bei uns immer frisches, unbehandeltes Obst und Gemüse: von Radieschen bis Kohlrabi, von Kraut bis Roten Rüben, von Salat bis Gurken, von Zwiebel bis Kartoffel, von Karotten bis Zucchini, von Äpfel bis Kirschen, von Zwetschken bis Birnen, von Erdbeeren bis Heidelbeeren und vieles mehr. Einfach nachfragen - es lohnt sich bestimmt!

 

Naturbelassenes Obst und Gemüse, das ohne jegliche chemischen Zusätze aufgezogen wurde, ist nicht nur schmackhaft, erfrischend, bunt und kalorienarm, sondern reich an wertvollen Inhaltsstoffen und ausgesprochen gesundheitsfördernd. Auch gewinnt es sicherlich keinen Schönheitswettbewerb und ist somit keineswegs mit dem uns bekannten Obst und Gemüse aus den Regalen der Supermärkte vergleichbar - wie heißt es aber so schön: nicht das Äußere sondern nur das Innere zählt und das ist in diesem Fall eindeutig der unverfälschte, natürliche Geschmack.

 

Vor unserem Haus befindet das Herzstück meiner Gartenfreude: ein ca. 60 m² großer Gemüsegarten mit vier Hochbeeten in denen allerlei Gemüse hervorragend wächst und gedeiht. Direkt neben dem Haus erstreckt sich eine 300 m² große Gartenanlage mit einem großen Erdbeerbeet, riesigen Beeten für Zwiebel, Kartoffel und vieles mehr. Dieser mächtige Gemüsegarten wird umringt von einer ganzen Armee voll Ribisel-, Heidelbeer-, Himbeer- und Jostabeersträuchern. Ich muss zugeben, dass ich erst die Hälfte der Beete, die mit Holzlatten eingefasst werden, mit nährstoffreicher Humuserde, Kompost und Mist befüllt habe - man glaube es kaum, aber es ist echte Schweißarbeit eine vollgefüllte Scheibtruhe nach der anderen hinter das Haus zu karren.

 

Oberhalb unseres kleineren Gemüsegartens befindet sich auf ca. 2000 m² eine frisch bepflanzte Streuobstwiese mit verschiedenen Obstbäumen. Über die gesamte Fläche erstrecken sich um die 40 alte Apfel-, Birnen, Zwetschken- und Kirschensorten wie Berner Rosen, Berlepsch, Steirischer Maschanzker, Gravensteiner, Speckbirne, Hedelfinger Riesenkirsche und viele mehr. Alte Obstsorten haben nämlich den Vorteil, robuster und resistenter gegen Pilz -und Schädlingsbefall zu sein.

 

Wieso ich mir diese Arbeit überhaupt antue? Ganz einfach, weil bei selbstgezogenem Obst und Gemüse der Geschmack viel intensiver ist, schon allein dadurch, dass lange Transportwege wegfallen. Die Vielzahl an gesunden Inhaltstoffen bleibt erhalten, da erst geerntet wird, wenn das Obst und Gemüse auch wirklich reif sind. Und natürlich ist es ein Unterschied, ob man Karotten, Gurken usw. selbst gepflanzt, gedüngt, gewässert und dann geerntet hat.  Gibt es denn etwas Schöneres als eine frische Kirsche direkt vom Baum zu naschen?