SOLA im Alter von 3 Jahren

Text von Heike im Mai 2017

 

Unsere (Jake und Meine) Sola, Solachen, Mü, Puppi wie sie genannt wird hat uns voll im Griff, sie tut sich auch nicht schwer damit, weil wir IHR ja verfallen sind.

 

Vorab möchte ich sagen, dass die kleine Mü ein sehr folgsamer Hund ist, sie kommt immer wenn ich sie rufe, ich kann mich total auf sie verlassen wenn's um's Arbeiten geht und das macht richtig Spass.

 

Was soll ich über den Charakter sonst noch schreiben. Ich denke, sie hat sich in der Zeit seit sie bei uns lebt schon verändert.

 

Sola hat sich zu einem recht charakterstarken Aussie entwickelt, es ist alles ihr's und ich meine alles. Jake alleine streicheln kann ich nicht, der wird weggeschupst (ihm ist's aber eh lieber er mag eh nicht kuscheln), beim Fressen muss man aufpassen dass sie ihm nicht das auch noch streitig macht und wenn sie spielen will haben wir zu spielen und wir spielen oft, das könnt ihr mir glauben...hihi

Natürlich ist das überspitzt ausgedrückt, aber wenn ich nicht einschreiten würde, wäre es so ;-)

 

Sie bellt nun gleich viel wie mein Rüde, wobei Jake jetzt oft schon ruhiger ist als Sola. Das gilt natürlich nur Zuhause, am Zaun, wenn die ganzen schwindligen Nachbarshündinnen ständig mit IHREM Jake flirten wollen, das geht nicht, der gehört Ihr :-)

 

Ach ja das Fressen, sie frisst alles und ich meine wirklich alles, sie findet auch einen jeden kleinsten Bissen egal ob der Kilometer weit weg liegt. Immerhin haben wir es soweit trainiert das beim "spuck's aus" das Objekt der Begierde auch losgelassen wird.

 

Das Unterordung- und Obedience-Training ist nicht so ihr's, wenn sie was nicht versteht dann macht sie halt das was sie kann und spult alles runter, wenn es dann immer noch nicht passt ist die letzte Option der Trick "Jake umarmen" und das geht immer weil ist ja süß :-).

 

Aber beim Hüten da ist sie in Ihrem Element, das macht richtig Spass, weil Frauchen das ja noch nicht wirklich im Griff hat ist dann MEINE Option "Sola umarmen" :-)

 

Sie schaut sich sehr viel, und natürlich auch die Unarten, nach wie vor von Jake ab. Das Erstaunliche dabei ist, wenn er ihr die Grenzen aufzeigt befolgt sie es sofort, das ist nur ein kleines Lefzen aufziehen und sie geht. Kommt aber nicht oft vor....hihi

 

Zum Schluss möchte ich mich NOCHMAL Bedanken, dass ihr mir diesen Schatz anvertraut habt, sie ist eine echte Bereicherung für uns.

 

SOLA im Alter von 1,5 Jahren

Text von Doris im September 2015

 

Was fällt mir spontan zu Sola ein….eigentlich gerade nur die lateinische Deklination ihres Namens…. Sola, Solae, Solam, Sola….hmhm, mal überlegen….und noch immer kein passender Text, obwohl ich schon die Beschreibungen vom Großteil ihrer Geschwister hochgeladen habe….echt peinlich, wenn ich die anderen dazu ermuntere mir bis zu einem gewissen Stichtag Texte zu schicken und selber noch nichts verfasst habe….naja, der Ablauf ihres heutigen Tages könnte eigentlich sehr viel über sie aussagen, denke ich….

 

Sola ist Langschläferin und hat sich als Schlafplatz eine winzig kleine Erhöhung neben dem Kratzbaum unmittelbar am Ende der Treppe zum Obergeschoss auserkoren. Während mich die anderen Hunde in der Früh (außer ihre Mama Anny, denn die hat auch einen seligen Schlaf) schon freudig begrüßen, macht Sola gerade erst ihre Äuglein leicht auf. Nachdem sie aber das Öffnen der Terrassentür wahrgenommen hat, steht sie schon neben mir und erkundet den Garten bevor sie herumblödelt. Bei der anschließenden „Grundrunde“ trödelt sie gerne herum, schnüffelt in jedes Mäuseloch, spielt vielleicht kurz mit Ishna und ist selten bei der restlichen Gruppe.

 

Sola ist zur Zeit ein kleiner „Hans Guck-in-die-Luft“, will oder kann gerade nicht hören und benimmt sich kindlicher als unsere beiden Welpen Tyn und Thury zusammen. Sie ist sogar diejenige, die nicht müde wird die beiden Youngster täglich zu bespaßen und ihnen dabei allerlei Unsinn beibringt: riesige Löcher im Garten graben, Topfpflanzen bearbeiten, Steine und Stöckchen durch die Gegend tragen und überall verteilen, Hundebett-Surfing, den Hühnern das Futter durch den Zaun hindurch klauen, die Hundekissen in ihre einzelnen Füllmaterialien zerlegen, die Rattanmöbel anknabbern,… Man muss aber hier auch sehr löblich erwähnen, dass sie für alle ihre Halbgeschwister eine tolle Nanny abgegeben hat, die sich bemerkenswert viel gefallen hat lassen und trotzdem noch den Animateur gab.

 

Sola nimmt alle möglichen Gegenstände in den Mund, aber trotzdem arbeite ich an der Bring-Übung schon fast über ein Jahr mit ihr und es reicht gerade soweit, dass sie ihre Spielsachen einfach vor meine Füße spuckt. Ich muss gestehen, dass ich bald mit meinem Latein am Ende bin – also diesbezüglich hat sich der Papa Joker so gar nicht vererbt.

 

Sola mag es gar nicht, wenn ich mich gerade mit den anderen Hunden im Rudel beschäftige oder sie gerade nicht dabei sein kann – da gibt es dann lautstarken, oft recht lange andauernden Protest, der fast schon bemitleidenswert klingt.

 

In unserem Obergeschoß, also im Reich der Katzen, kommt sie selten zur Ruhe, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, unsere Katzen zu fixieren und zu kontrollieren. Im Gegensatz zu ihrer Mutter Anny, die das Katzenfutter sehr hinterlistig klaut, macht Sola dies direkt vor meinen Augen und wundert sich dann noch, wieso sie eine Rüge bekommen hat. Nachdem man ihr zum fünften Mal verständlich gemacht hat, dass sie die Hinterlassenschaften nicht aus den Katzentoiletten fressen darf, ist sie einige Sekunde danach mit der gleichen Inbrunst dabei – ein sehr frustrationstoleranter und fast schon unbelehrbarer Hund…. grundsätzlich aber sehr folgsam und kontrollierbar, sogar zeitweise recht sensibel.

 

Sola lernt irrsinnig schnell und ich muss gestehen, dass ich mit ihr eher selten Übungen für die Hundeschule zuhause einstudieren muss bzw. musste. Nach dem heutigen Besuch des Begleithundekurses weiß ich mit Sicherheit, dass sie ein bombensicheres Platz beherrscht. Egal welche Wörter ich für das Heranrufen auch von mir gab, wie sehr ich mich zum Clown machte, mit welchen Leckerlis ich sie auch lockte, sie blieb liegen und schaute seelenruhig in alle Richtungen (außer in meine). Sogar als direkt neben ihr zwei Hunde ungeplant zu spielen begonnen, obwohl sie eigentlich schon seit geraumer Zeit vor mir sitzen sollte, blieb sie wie angegossen liegen und es schien fast so, als ob sie gerade in einem kurzen Tagtraum versunken wäre.

 

Sola ist ein irrsinnig ausgeglichener, freundlicher, aufgeschlossener und sozialer Hund. Mit ihr fremden Hunden hat sie grundsätzlich keine Probleme, außer vielleicht einer starrt sie über einen längeren Zeitraum provokativ an, aber darauf folgt als Antwort meist nur ein kurzes Geknurre, was sie sofort unterlässt, wenn man es ihr sagt. Genau wie ihr Vater Joker besitzt Sola keinen offensichtlichen Wach- oder Schutztrieb – Gebelle im Garten oder Haus, wenn z.B. Besuch kommt, gibt es bei ihr nicht.

 

Ich muss gestehen, dass ich in letzter Zeit das Hütetraining mit Sola sehr vernachlässigt habe, nachdem wir vorrangig für die Begleithundeprüfung geübt haben. Beim ersten Antesten bei Sandra Zilch im November letzten Jahres zeigte sie sehr gute Ansätze und ist für mich persönlich eine geniale Mischung aus Mama Anny und Papa Joker. In den darauf folgenden Monaten besuchte ich mit ihr regelmäßig Hütetrainings und auch zwei mehrtägige Hüteseminare. Sie ist sehr leicht zu trainieren und wenn alles gut läuft, möchte ich mit ihr nächstes Jahr auch an Hütetrials starten. Dieses Jahr werden wir auch mit dem Agilitytraining beginnen und ich bin gespannt, ob sie genau so schnell und eifrig bei der Sache ist wie ihr Papa Joker.

 

So, ich glaube, dass Sola’s Tagesablauf jetzt doch etwas durcheinander gewürfelt wurde, aber ich denke, man kann sich trotzdem ein gutes Bild von unserer kleinen „Sola Guck-in-die-Luft“ machen.

 

SOLA im Alter von 6 Monaten

Text von Doris im Oktober 2014

 

Ein Kurzbericht zu Sola wollte mir zu Beginn gar nicht einfallen, da sie im Prinzip - mit einigen kleinen Schwankungen - charakterlich noch immer genau der Hund ist, der sie auch zur Welpenzeit war. Sola und ihre Schwester Sookie sind sich im Grunde recht ähnlich, nur dass es eben bei Sookie größere "Auffälligkeiten" gibt. Ich habe es dennoch geschafft, auch einige Zeilen über Sola zu schreiben...

 

Sola ist freundlich, aufgeschlossen, unerschrocken, souverän, strahlt Ruhe aus und kann ganz schön hinterfotzig sein. Für mich vereint sie noch immer die Charaktere ihrer Eltern am besten, doch ihre oft hinterlistige Ader dürfte ihr weibliches Geschlecht zum Vorschein gebracht haben.

 

In der Hundeschule ist sie gemeinsam mit Niko der Vorzeigehund schlechthin: immer freundlich zu allen Zwei- und Vierbeinern, sehr gelehrig mit einer großen Auffassungsgabe. Werden die Übungen für sie zu einfach, zeigt sie das jedoch deutlich an und beginnt ungeduldig zu werden.

 

Sola ist kein verweichlichter Waschlappen, sie weiß genau was sie will und Verbote werden zur Zeit oft geflissentlich ignoriert bzw. so lange ausgetestet bis sie auch in die tiefste ihrer Gehirnwindungen durchgedrungen sind. Einerseits ist Sola irrsinnig anhänglich und verschmust, andererseits aber auch recht selbständig und testet gerne ihre Grenzen aus.

 

Neue und ungewohnte Situationen nimmt sie so hin wie sie sind und hat noch nie Anzeichen von Unsicherheit oder Erschrockenheit gezeigt. Wenn sie allerdings einmal nicht mit dabei ist oder alleine bleiben muss, kann sie zu einer kleinen Heulboje mutieren und scheint die Welt nicht mehr zu verstehen. Sola kommentiert ihr Befinden gerne mit den verschiedensten Lauten, die von mitleiderregendem Geheule bis zu heftigen Bellattacken reichen können.

 

Sie liebt es alle Art von Gegenständen in den Mund zu nehmen und durch die Gegend zu schleppen. Natürlich wird darauf fleißig herumgekaut bis nur mehr Puzzelteile des ursprünglichen Gegenstandes vorhanden sind – nicht so nett sieht das dann aus, wenn es sich um eine tote Maus handelt, die unsere Katzen angeschleppt haben… Zu Sola’s Verteidigung muss ich aber sagen, dass sie bis jetzt noch nie Sachen im Haus angetastet hat.

 

Selten habe ich einen Hund erlebt, der alles Mögliche mit Vorliebe frisst und überhaupt nicht heikel ist. Für ihr Alter ist sie dennoch schon sehr vernünftig und akzeptierte von Anfang an unsere „Hausregeln“, wobei sie sich diese von den erwachsenen Hunden abgeschaut haben dürfte. Die Rolle des Erziehers hatte einst unser Onno inne und gerade bei der Welpenerziehung geht er mir besonders ab.

 

Sola liebt es ausgiebig mit ihrer Schwester Sookie zu spielen und zu toben. Gemeinsam kommt man dann natürlich auf noch ideenreichere Einfälle und die Blödsinnigkeiten der beiden nehmen selten ein vernünftiges Ende. Der Rest unserer Bande zeigt wenig Interesse sich an den Spielgelagen der beiden zu beteiligen, wobei sich mittlerweile ab und an sogar Papa Joker gerne mit den beiden beschäftigt.

 

Sola hat sich zu einer recht hübschen jungen Hündin gemausert, die sich bis jetzt charakterlich zu unseren Vorstellungen entwickelt hat. Einen kleinen, etwas lästig wirkenden Spleen hat sie allerdings – sie schleckt mit Vorliebe Hosenbeine ab und scheint zu glauben, es handle sich um einen leckeren Lolli aus Fleischpastete.

 

Ich bin schon gespannt, in welche Richtung unsere gemeinsame Reise mit Sola gehen wird und freue mich schon auf die Zeit, mit ihr aktiv in den Hundesport einzusteigen. Bis dahin darf sie sich mit ihrer Schwester Sookie noch so richtig austoben und einfach nur Teenager sein.

 

SOLA's Entwicklung

Text von Doris im Juli 2014

 

Der Name „Sola“ bedeutet allein, einzig und genau das ist sie auch. Sie vereinigt für mich die Charaktere von ihren Eltern Anny und Joker am besten, wobei ihr Sharlyn (jetzt Jona) als Welpe am nächsten kam.

 

Obwohl von Beginn an klar war, dass ich die Welpen nicht nach Farbe oder persönlichen Präferenzen vergebe, erkundigte sich der Großteil der Interessenten nur mehr nach Sola. Ein Besuch der Welpen wurde umgehend mit der Forderung verbunden, eine endgültige Zusage für diese Hündin zu bekommen. Mich hat das so zu nerven begonnen, dass ich Sola aus der zur Wahl stehenden Welpen herausnahm. Ab diesem Zeitpunkt war schließlich ersichtlich, wer einen Hund wollte, der auch charakterlich zu einem passt und wer ausschließlich auf Farben fixiert war. Eigentlich hatte ich nie geplant diese Hündin zu behalten, aber nachdem sie sich charakterlich zu der Hündin entwickelt hat, die ich mir vorgestellt habe, war klar, dass sie bei uns bleibt. Meine eigentlichen Favoriten waren Sookie, die ein Abbild ihrer Mutter ist, und Siri (jetzt Taya), die ihrem Vater sehr ähnlich ist – nur habe ich eben beide Charaktere schon zuhause und mich deshalb für die perfekte Mitte entschieden.

 

Sola ist einerseits aufgeschlossen, aufmerksam, freundlich, ruhig, unkompliziert und andererseits auch selbstbewusst, unerschrocken und triebig. Ab dem Zeitpunkt als wir die Welpen zum ersten Mal unter Aufsicht zu unseren Enten und Hühnern ließen, war sie diejenige, die von Beginn an Interesse zeigte.

 

Neue und ungewohnte Situationen machen ihr nichts aus. Sie geht seelenruhig neben mir an der Leine und lässt sich durch nichts beeindrucken – außer sie sieht einen Hund, von dem sie meint, sie mag ihn nicht, dann baut sie sich auf und fängt zu bellen an. Ich bin gerade dabei in diesem Bereich mit ihr zu arbeiten, da ich solch ein Gehabe gar nicht leiden kann.

 

Sola liebt es zu kuscheln und gestreichelt zu werden, ist freundlich zu allen Menschen und strahlt eine irrsinnige Ruhe aus. Auch fehlt es ihr nicht an Ideenreichtum und so war sie die erste, die sich selbständig ein Loch grub, um in den Enten- und Hühnerbereich zu gelangen. Sie fängt dann eigenständig an die Tiere zusammen zu treiben und käme nie auf die Idee unser Geflügel auf irgendeine Art zu verletzten – wäre da nicht Sookie, die noch nicht begriffen hat, dass man sich das Fressen nicht selber fangen muss… Mittlerweile gleicht der Zaun einer uneinnehmbaren Festung und die beiden Mädels haben (vorerst) beschlossen keine tieferen Löcher mehr zu graben.

 

Sola lernt sehr schnell und hat in kürzester Zeit verstanden, was sie darf und was nicht. Sie will immer gefallen und versteht es besonders bei unseren drei Rüden nicht, wenn sie angeknurrt wird und nicht erwünscht ist. Im ersten Augenblick scheint es, als ob sie sich sofort auf den Rücken werfen würde, um sich zu unterwerfen, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren und weiß genau, was wann am besten ankommt.

 

Von Sola verspreche ich mir einen Hütehund, der einerseits talentiert und effektiv andererseits ruhig und dosiert arbeitet.

 

 

SOLA's Fotoalbum (ab dem 22.1.16 nachdem sie bei Heike eingezogen ist)

SOLA's Fotoalbum