Klatsch und Tratsch aus dem Hause Steinhögl,

wo sich Fuchs und Henne noch gute Nacht sagen.

 

Was soll ich schreiben? Was erwarten die Leute hier zu finden? Was kommt am besten rüber? Soll ich vielleicht am besten irgendwo abschreiben? und unzählige Fragen mehr, die mich beschäftigt haben.


Doris mit Aussie Rüde Ishna

Fangen wir der Einfachheit halber einmal bei unserem Lebenstil an. Ich, Doris, und mein Mann Niko haben uns gemeinsam im September 2009 unseren ganz persönlichen Traum erfüllt: ein Häuschen im Nirgendwo, irgendwo im Innviertel/OÖ mit ringsum viel Wald und Wiesen, eine (noch) angemessene Anzahl an Tieren, einen eigenen Grund und Boden zum Anpflanzen von allerlei Gemüse und Obst und genügend Platz zur Selbstverwirklichung - ein Ort zum Abschalten und Entspannen, ein Ort an dem kein Nachbar direkt Einsicht hat, ein ruhiger und sehr ländlicher Ort.

 

Wer unser Häuschen, besser gesagt riesiges "Bauernsacherl" mit angrenzendem Stall, bereits kennt, weiß wovon ich schreibe. Für die einen vielleicht ein Albtraum, für die anderen und für uns das Paradies auf Erden. Unser Bauernhaus mit dem Hofnamen "Steinhögl" liegt in absoluter Alleinlage in einem kleinen Talkessel und umfasst ca. zwei Hektar arrondierten Grund mit genügend Platz für allerlei Getier.

 

Unsere Leidenschaft sind unsere Hunde, Katzen, Schafe, Enten, Hühner, Gänse und Bienenvölker, die alle bei uns genügend Platz haben, um sich vollkommen frei entfalten zu können. Also ein wahres Paradies für Menschen und Tiere.


Niko mit der vierköpfigen Männerbande

Natürlich ist nicht alles eitle Wonne und Sonnenschein. Wir haben bis jetzt viel Arbeit, Schweiß und Geld in diverse Sanierungen, Umbauten und Ausbauten investiert und werden bzw. müssen dies auch in Zukunft tun (an dieser Stelle ein ganz großer Dank an meinen Papa). Geduld haben, weiterhin viel eigene Arbeit hineinstecken und auf einen sechser im Lotto hoffen ;-)

 

Wie wir eigentlich zu all den "Viechan" gekommen sind ist ein andere Geschichte - ich gebe aber ehrlich zu, dass dies hauptsächlich auf meinem Mist gewachsen ist: Ich wollte schon von klein an mein eigenes Haustier haben und konnte und wollte mich nicht mit den Hamstern, Meerschweinchen, Katzen und Schäferhunden meiner Schwester bzw. meiner Großeltern zufrieden geben. Nach langem Betteln kaufte mir mein Opa ein eigenes, weiß-schwarzes Meerschweinchen namens Susi. Als dies meine Eltern mitbekamen, übersiedelte Susi umgehend zu meinen anderen Großeltern in deren Hasenstall. Die wussten damals noch nicht, dass Meerschweinchen nicht so viel fressen können wie ausgewachsene Masthasen. Es kam, wie es kommen musste - Susi starb an Überfettung (ich muss zugeben, dass wir heute darüber lachen). 

 

Mit Niko, der vor unserer gemeinsamen Zeit bereits eine eigene Border Collie Zucht auf die Beine gestellt hatte, zog ich im Jahre 2004 zusammen. Natürlich sollten Tiere her, die der Wohnung entsprechend eher klein sein mussten - die Zwergkaninchen Goliath und Daisy (dazu mehr unter Hasen). Es folgte die Katze Puppilein, unser Hund Onno, unser zweiter Hund Charlie und unser dritter Hund Ishna. Sobald wir das Bauernhaus gekauft hatten mussten natürlich weitere Tiere folgen. Bin ich froh, dass ich Niko habe, sonst würde auf jedem Quadratmeter unseres Grundes irgendein Tier wohnen, das entweder von mir gerettet werden musste oder einfach nur irrsinnig schön ist.

 

Zum Schluss noch ein kurzer Abriss über uns. Niko und ich sind beide geprüfte Hundetrainer, haben diverse Hundekurse abgehalten und auch an unterschiedlichsten Turnieren und Weiterbildungen teilgenommen. Niko ist Bankangestellter, der jeden morgen geschniegelt und gestriegelt nach Salzburg in die Arbeit fährt. Ich bin geprüfte landwirtschaftliche Facharbeiterin, mache selbst hofeigene Produkte und kümmere mich um unsere Tiere. Wer noch Fragen hat, kann uns jederzeit gerne kontaktieren oder besuchen kommen.

 

 

"Willst Du Dir ein hübsch' Leben zimmern,

musst Dich ums Vergangene nicht kümmern:

Das wenigste muß Dich verdrießen,

mußt stets die Gegenwart genießen,

besonders keinen Menschen hassen

und die Zukunft Gott überlassen."

(Goethe)

Ansicht von vorne: kleiner Gemüsegarten und Haus