Unsere ersten fünf Waldschafdamen

Unsere Waldschafe

Wollknäuel auf vier Beinen

 

Wir führen eine Herdbuchzucht von zur Zeit 15 Mutterschafen der Rasse Waldschaf im Generhaltungsprogramm Waldschaf. Zusätzlich bereichern unsere Herde zwei Mixdamen (Mutter ist Mix aus Jura- und Heidschnuckenschaf, Vater ist reinrassiges Waldschaf) und die zutrauliche Soayschafdame "Susi".

Unsere ersten fünf wolligen Zeitgenossen sind am 15. Mai 2011 bei uns eingezogen und haben vorrangig nur eines im Sinn und zwar sich den ganzen lieben Tag lang den Bauch voll zu schlagen. Wieso sich nur mit frischem Grünfutter begnügen, wenn es für die Ladies auch noch super leckere Müsliflocken gibt. Wieso sich nur mit einem Grashalm begnügen, wenn es auch zart duftendes Heu sein kann. Unsere Damen können ganz schön anspruchsvoll sein und wissen genau, dass es Abwechslung in der Futterration geben kann, wenn man nur ein bißchen lästig wird - so leicht lassen wir uns natürlich nicht um den kleinen Finger wickeln. Wie bei all unseren Tieren ist es uns grundsätzlich sehr wichtig, dass unsere Mamas ausreichend versorgt werden, um jährlich ihre Lämmer großziehen zu können.

 


Waldschafbock Zeus mit 2 Jahren

Der männliche Konterpart unserer Waldschafdamen ist am Freitag den 4. November 2011 im Alter von sechs Monaten bei uns eingezogen. Mittlerweile hat sich der gehörnte Bock in weiß-schwarzer Sonderlackierung (weiße Blesse, Brust und Schwanz, vier weiße Beinchen) zu einem anschaubaren Vertreter seiner Rasse gemausert.

Unser Bock Zeus hat sich leider zu einem angriffslustigen und streitsüchtigen Mannsbild entwickelt, der teilweise seine Attacken sogar gegen uns richtet. Ob und wie lange er noch bei uns bleibt, hängt von seinen Stimmungslagen ab und auch wie lange es die Hunde noch schaffen, ihn mir vom Leib zu halten... Den Jänner 2014 hat Zeus mit gerade mal zwei Jahren noch erleben dürfen, aber danach ging's ab zum Metzger.

Seine Nachzuchten jedenfalls lassen in Aussehen und Vitalität keine Wünsche offen: von weiß über schwarz zu gescheckt, von gehört bis ungehörnt. Waldschafe sind sehr robust, leichtlammig, krankheitsunanfällig und haben gute Muttereigenschaften.

Ein Teil des Waldschaf Harems mit jungem Waldschaf-Ehemann Zeus

Steinhögl's wollknäulige Jungspunde

 

Am 21. April 2012 wurde unser erstes Waldschaf Lamm geboren: Ein kleiner, weißer Bock namens „Leopold Dionysos“ und bis zum heutigen Tage sind unzählige Lämmer am Steinhöglhof auf die Welt gekommen. Unsere Schafdamen und unseren Bock haben wir, genau wie auch jetzt die Lämmer, nach griechischen Gottheiten benannt – ehrlich gesagt, ich kenne den Großteil aber noch immer nicht beim Namen und muss mich auf die Ohrmarkennummer verlassen. Jedenfalls heißt der Bock „Zeus“, die älteste Waldschafdame mit dem gepaltenen rechten Ohr „Athena“ bzw. „Chefin“ , die gescheckte Mix-Dame „Medusa“ und so weiter...

 

Und hier Schnappschüsse der ersten Lämmlein und ihrer wolligen Schafbande vom sonnigen Freitag, dem 27. April 2012, mit 28 Grad Celsius Außentemperatur.

 

 

Und weil man sich an den kleinen "Springinkerl" so gar nicht satt sehen kann, hier eine weitere Fotosession mit den wolligen Lämmern.

Am 28. Juni 2017 haben wir unsere gesamte Herde mit 15 Mutterschafen inklusive Lämmern verkauft. Da wir uns hauptsächlich auf die Hütearbeit mit unseren Hunden konzentrieren möchten, ziehen demnächst verschiedene Schafe ohne Bock ein.