SOOKIE im Alter von 3 Jahren

Text von Peter im Juni 2017

 

Sookie mit 3 Jahren ,… also was soll ich sagen zu unserer kleinen Radaurübe und  Rabiatperle… Sie hat das Glück seit über einem Jahr großteils im Rudel mit 2-3 Rüden zu leben , ihr Pech ist nur, dass dieses Rudel aus durchwegs älteren Herren besteht... Ihre Versuche die Burschen zum Spielen zu bringen fruchten daher nur äußerst selten. Sie erfreut sich aber dennoch an ausgedehnten Spaziergängen, gemeinsamem Gespensterjagen im Garten und Haus bewachen…. und man hat den Eindruck, dass sie sich in Gemeinschaft des Rudels sehr wohl fühlt. Die letzten Wochen waren aber vor allem von Sookies Versuchen geprägt, sich in der Rangfolge nach oben zu arbeiten. Sie hat da schon ganz schöne Chefallüren an den Tag gelegt… mal sehen wie weit sie kommt!

 

Ihr eindeutiger Lieblingsplatz ist mittlerweile unter dem Bett, sie passt zwar kaum drunter aber dank ausgefeilter Tauch- und Kriechtechnik schafft sie es blitzschnell drunter zu verschwinden…. Erinnert sie wahrscheinlich an ihre Kindheit unter der Bienenhütte.

 

Sookie ist eine aufmerksame Hündin, fordert aber auch immer Aufmerksamkeit… besonders in der Nähe laufender Kinder muss man schon immer ein Auge drauf haben, dass sie ihren Hütetrieb im Zaum hält. Großteils ist sie aber sehr freundlich, unkompliziert und folgsam, lediglich gegenüber dominanteren Weibchen sehr zickig. Sie ist auch ausgesprochen eifersüchtig, also einen anderen Hund streicheln wird sofort mit kläglichem Wimmern beantwortet.

 

Das Workaholic-Gen scheint auf Sookie nicht wirklich übergesprungen zu sein, vor allem nach der Sterilisation haben wir den Eindruck, dass sie den Tag schon gerne recht gemütlich über die Bühne gehen lässt. Wir hatten auch den Eindruck, dass sie die anfänglichen Trickdog–Einheiten eher uns zu liebe absolviert hat. Aber gerade deshalb ist Sookie für uns der wahrscheinlich perfekteste Aussie den wir finden konnten (oder hat sie uns gefunden ?).

 

Sie ist nach wie vor mit Begeisterung beim Frisbeespielen dabei, gräbt unheimlich gerne Löcher in die Felder (zum Glück nicht im Garten). Die Tricks die sie gelernt hat sind nach wie vor noch abrufbar, sie lernt auch schnell neue Tricks dazu… zu regelmäßigen Kursbesuchen und Prüfungen fehlt mir jedoch leider die Zeit. Sookie wirkt aber nicht unausgelastet, im Gegenteil… sie scheint sich in der Rolle des Familienhundes recht wohl zu fühlen, ist immer und überall gerne und  mit Begeisterung dabei, egal ob das jetzt Radfahren, Wandern, Urlaub- oder Autofahren ist.

 

Sookie ist ein Geschenk und eine Bereicherung in unserem Leben, erfreut uns täglich mit ihren Späßen, ist Kuschelhund, Wachhund und ständiger Begleiter und fixer Bestandteil unserer Familie.

 

Sookie in Calais August 2015

SOOKIE im Alter von 1,5 Jahren

Text von Peter im September 2015

 

Sookie kam am 29. April 2015 zu uns nach Bad Fischau. Sie schien sich von Anfang an sehr wohl zu fühlen und eroberte ihr neues zu Hause im Sturm. Sookie zeigte sich zwar erst etwas schüchtern, knurrte ab und zu unsere Katzen und die Kinder an und fletschte schon mal so richtig die Zähne wenn uns eine andere Hündin zu nahe kam. Aber nach etwa einer Woche verschwand dieses Verhalten komplett. Sie adoptierte unseren Kater, liebt und beschützt seither die Kinder und begann mit "freundlichen" Artgenossen ausgiebig zu spielen und alle anderen "Kläffer" zu ignorieren. Sookie ist ein Teil unserer Familie geworden und bei all unseren Aktivitäten dabei...

 

Aber nun zurück zum Anfang:

Warum ein Hund, warum ein Aussie, warum Sookie ?....Tja, warum plötzlich der Wunsch nach einem Hund da war, weiß ich eigentlich selbst nicht so genau, aber im Nachhinein betrachtet würde ich sagen: Wie konnte ich so lange auf die Gesellschaft eines Hundes verzichten? Warum ein Aussie? Ein aktiver, lebendiger, und schlauer Hund... was will man mehr!

Und warum Sookie?... Eigentlich bewarben wir uns bei einer Züchterin im Nachbarort um einen Welpen doch das ging sich mit unserem bereits gebuchten Irland-Urlaub (Einreisebestimmungen) irgendwie nicht aus. Ich erwähnte dabei irgendwann einmal, dass es nicht unbedingt ein ganz junger Hund sein musste... und einen Tag später erhielt ich ein SMS mit einem Link zu Sookies Charakterbeschreibung.... und die war so abschreckend, dass es mich schon wieder neugierig gemacht hat. Und als wir sie dann kennen lernten, war klar, dass Sookie eine ganz besondere Hündin ist (was wahrscheinlich jeder spürt der "seinen" Hund gefunden hat). Drei Tage später zog sie bei uns ein.

 

Wie geht's weiter: Sookie ist einerseits der absolute "Familien- und Schmusehund" der keinen Meter von seinem Rudel abweicht, sehr sozial im Umgang mit anderen Hunden, euphorisch und unermüdlich beim Frisbee spielen und sehr talentiert beim "Trickdog". Wir wollen jetzt auch wieder einmal zum "Hüten" mit ihr, um zu sehen ob sie da nun Interesse zeigt. Wir sind gespannt wie sie sich weiter entwickelt, und sind froh, dass Sookie bei uns lebt.

 

 

Anmerkung Doris: Sookie zeigte beim 1. Antesten an Schafen im November 2014 sehr vielversprechende Ansätze. Im Februar 2015 war ihr Interesse an der Hütearbeit wie weggeblasen. Auf jeden Fall freut es mich ganz besonders, dass Sookie so ein tolles Zuhause gefunden hat und ich bin sehr gespannt, wie sie sich demnächst gemeinsam mit Peter an Schafen macht.

 

SOOKIE im Alter von 6 Monaten
Text von Doris im Oktober 2014
 

Sookie hat sich zu meinem ganz persönlichen Herzenshund entwickelt, obwohl das nach folgender Beschreibung vielleicht nicht jedermann verstehen kann. Sie ist für mich der "Arbeitshund" schlechthin – egal was ich mit ihr mache, sie schaltet auf Arbeitsmodus um und ist dabei voll konzentriert. Sei es bei Spaziergängen an der Leine, bei denen sie penibelst darauf achtet ja nicht zu ziehen oder einfach bei kleinen Übungseinheiten zuhause, bei denen sie mit voller Leidenschaft dabei ist.

 

Sookie ist mein kleiner Workaholic, mit einem Blick, der einen zum Schmelzen bringt. In der Hundeschule hat sie zu Beginn ohne Vorwarnung nach allen Hunden geschnappt, die ihr oder mir zu nahe kamen. Tobende Welpen oder zu schnell laufende erwachsene Hunde kann sie gar nicht leiden und zeigt ihnen das auch – wobei sie dies oft recht unscheinbar macht. Von vorne wird scheinheilig beschwichtigt und kaum zeigt ihr der andere Hund die Seite oder das Hinterteil, schnappt sie danach. Sie umkreist oft richtiggehend ihre "Beute" und wartet dann den passenden Moment für ihren "Angriff" ab. Wir arbeiten aber intensiv daran, da dieses Verhalten in der Hundeschulde keineswegs tolerierbar ist und mittlerweile hat es sich schon sehr gebessert.

 

Sookie ist nicht der Typ, der neue und ungewohnte Situationen locker und lässig hinnimmt. Oft ist sie recht unsicher, versteckt sich dann zwischen meinen Beinen, aber kann es dann auch nicht lassen, auffordernd zu bellen oder gar zu knurren. Hier vermischt sich einerseits ihr großes Selbstbewusstsein mit der oft aufkeimenden Unsicherheit. Besonders ist dies zu merken, wenn es dunkel wird, sich in jeder nur erdenklichen Ecke Schatten bewegen und Geräusche von nachtaktiven Tieren zu hören sind. In der Dämmerungszeit verwandelt sich Sookie zu einem kleinen Kläffer, akzeptiert es aber umgehend, wenn man ihr sagt, dass jetzt Ruhe angesagt ist.

 

Obgleich der oft harten Fassade ist sie doch ein eher weicher Hund, der sich Verbote schnell zu Herzen nimmt und auch dementsprechend handelt. Sie ist zwar charakterlich ihrer Mutter Anny recht ähnlich, hat aber zum Teil eine doch sensiblere Ader von ihrem Papa Joker vererbt bekommen.

 

Bis jetzt hatte ich noch keinen Hund, der in der Hundeschule neben mir sitzt, mich nicht aus den Augen lässt und hoch konzentriert auf die nächste Übungseinheit wartet, während ringsherum andere Welpen und Junghunde wild spielen und toben. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich dieses Verhalten nicht wünschenswert fände. Da sie mit ihrer Schwester Sola zuhause ausgiebig spielt, würde ich auch nicht behaupten, dass sie in ihrer Entwicklung etwas versäumt und schon zu vernünftig ist.

 

Unser Sook-Bär ist eine irrsinnig nette und lebhafte Hündin, die uns viel Spaß macht. Es gibt kaum Momente in denen ihr kleines Schwänzchen nicht rasend schnell zu wedeln beginnt. Sie hat eine ganz besondere Ausstrahlung und ihre Gesichtszüge reichen von spitzbübisch bis aufgeweckt.

 

Sookie liebt es Löcher zu graben – egal wo, Hauptsache es ist tief genug, um auch richtig schön den Kopf hineinstecken zu können. Sie schleppt auch oft tote Insekten an und wälzt sich mit Vorliebe in diesen und das so lange bis nichts mehr von dem kleinen Tierchen zu sehen ist.

 

Unsere Katzen findet Sookie besonders spannend und kann gar nicht verstehen, wieso sich diese frei auf unserem Grundstück und im Haus bewegen dürfen. Sie findet grundsätzlich alles spannend, was sich bewegt und schnell vor ihr wegläuft. Gerade weil unser Ishna es liebt Fangen zu spielen bzw. gefangen zu werden, ist Sookie einer der wenigen Hunde mit der er ausgiebig um die Wette läuft.

 

Besonders amüsant finde ich es, wenn Leute zu mir sagen: „Ach, so ein hübscher Aussie und dann noch der schwarze Border Collie“. Mit dem Aussie ist Sola gemeint und der schwarze Border Collie soll unsere Sookie darstellen, die ja noch dazu so arm ist, weil sie auch keinen langen Schwanz hat… Ich finde Border Collies toll und wenn sogar Besitzer dieser Rasse sie nicht als Aussie erkennen, dann bin ich richtig stolz einen „Look-alike-dog“ an meiner Seite zu haben ;-).

 

Ich freue mich schon sehr, wie sich Sookie entwickeln wird und kann mir bei ihr sehr gut vorstellen, dass sie gerade im Hütebereich besonders talentiert ist.

 

SOOKIE's Entwicklung

Text von Doris im August 2014

 

Was soll man zu Sookie sagen? Sookie, Sookbär, Sookman oder einfach nur "Panzer" hat den Namen aufgrund meiner Lieblingsromanfigur in "True Blood" bekommen und spiegelt den Charakter der Hauptfigur sehr gut wider. Sookie war von Anfang an die schwerste Hündin im Wurf und wusste das auch in verschiedenen Situationen zu nutzen.

 

Sookie ist freundlich, selbstbewusst, aufmerksam, ideenreich, irrsinnig triebig und für mich das Abbild ihrer Mutter Anny. Sie freut sich über jede Art von Zuwendung und Aufmerksamkeit und hört auch nur unter Protest auf an einem hochzuspringen, wenn man es ihr mehrfach klar und deutlich vermittelt. Es hat lange gedauert bis sie verstanden hat, dass es nicht so nett ist, wenn man ständig an Hosenbeinen zieht und immer wieder hinein zu beißen versucht.

 

Sookie hat das gewisse Etwas und eine ganz besondere Ausstrahlung, die nicht jedermann sofort erkennen kann. Als die ersten Welpenbesucher zu uns kamen, war sie diejenige, die kurz für eine Begrüßung vorbei schaute, aber gleich wieder unter der Bienenhütte verschwand und nicht mehr zum Vorschein kam. Für sie gab es bis jetzt keine wirklichen Anfragen – was mich ehrlich gesagt etwas verwundert hat, da sie eine sehr nette und hübsche Hündin ist. Im Scherz haben wir schon gesagt, dass sie sich bei Besuch wohl nie blicken lässt, da sie bereits entschlossen hat, bei uns zu bleiben. Im wahrsten Sinne des Wortes hat sie alle Besucher ausgesessen, sich sehr reserviert verhalten und klar gemacht, dass es ihr bei uns gefällt.

 

Für Sookie gibt es keine zu hohen oder zu tiefen Hindernisse oder Barrieren – genau wie ihre schlaue Mutter Anny findet sie überall ihren Weg. Sie ist wie ein kleines Duracell Häschen mit Ein- und Ausschaltknopf, wobei wir den Ausschaltknopf noch nicht wirklich gefunden haben… Also immer "betriebsbereit" und mit voller Energie zu neuen Streichen und Abenteuern aufgelegt. Ich habe bis jetzt noch keinen Tag erlebt, an dem sie schlechte Laune hatte. Sie ist das sprühende Leben und zeigt es auch deutlich. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Sola ist sie wie ein offenes Buch und sehr gut lesbar - sie hätte eigentlich von ihren Charakterzügen ein Rüde werden sollen ;-).

 

Kein anderer Welpe hat von Beginn an unsere Hühner und Enten so dermaßen fixiert wie Sookie. Sie macht jetzt schon Outruns, die sich sehen lassen können und ist meiner Ansicht der triebigste Hund aus dem Wurf. Nur leider hat sie nach kurzer Zeit beschlossen, dass es doch viel witziger sei mit dem Geflügel zu spielen, es zu jagen und es nicht mehr loszulassen. Zur Zeit lassen wir sie nicht mehr zu unseren Tieren, da sie blitzschnell reagiert und sich dermaßen hineinsteigert. Wenn sie etwas älter ist, werden wir anfangen gezielt zu trainieren.

 

Mittlerweile haben wir die Hoffnung aufgegeben, dass Sookie ihren Menschen für’s Leben findet und sie schon so ins Herz geschlossen, dass wir sie auch nicht mehr hergeben möchten. Das war zwar nicht geplant, aber oft kommt es anders als man denkt...

 

 

SOOKIE's Fotoalbum (ab dem 29.4.15 nachdem sie bei Peter & Family eingezogen ist)

SOOKIE's Fotoalbum