Silas im Alter von 3 Jahren

Text von Ute im Mai 2017

 

Silas – unser Sonnenschein

 

Silas zu beschreiben, fällt mir sehr schwer. Er hat so viele Facetten. Aber probieren wir es mal ihn in wenigen Worten zu beschreiben: Silas ist ein stets fröhlicher, charmanter, einfühliger, kommunikativer, arbeitsfreudiger, spielzeugfixierter Speed Junkie und unser Sonnenschein. Immer gut drauf, positiv denkend jeden Tag aufs Neue.

 

Sagt man ja, dass einsame Leute sich einen Hund zulegen sollen, ist Silas die Steigerung dazu. Sein etwas ungewöhnliches Aussehen führt dazu dass Leute gerne über ihn sprechen und auch uns ansprechen. Einen tollen Border Collie haben wir (ich habe es mittlerweile aufgegeben, dies zu korrigieren.)  Aber auch Silas selbst ist sehr kommunikativ und geht aktiv auf Leute zu. Einfach mal Hallo sagen und stets offen für mehr, sei es ein Spiel, eine Streicheleinheit oder auch nur ein paar nette Worte der Aufmerksamkeit. Die wenigsten Leute sagen nein, ganz im Gegenteil  ;-)

 

Die Spielzeugfixiertheit hat Silas eindeutig von seinem Papa Joker. Generell denke ich er kommt mehr nach Papa als nach Mama. Sein quietschender Kong-Dino ist nach wie vor sein Favorit; er schleppt ihn durch Haus und Garten, wälzt sich mit ihm auf dem Rücken und fordert zu einem Wurfspiel auf. Wurfspiele sind eine der Lieblingsbeschäftigungen von Silas. Egal ob Kong-Dino, Bällchen oder Frisbee, allem rennt er mit nie endender lautstarker Begeisterung hinterher. Und schafft es mit seinem Charme völlig Unbeteiligte als willige Werfer in sein Spiel zu integrieren.

 

Wobei wir dann bereits bei Silas Leidenschaft sind, dem Rennen. Sei es im Agility Parcours Sprunggeraden und Tunnel, Frisbee oder auch neben dem Fahrrad. Dann strahlen die Augen. Gibt es irgendwas zu tun oder zu erleben, ist Silas sofort da und voll dabei. Aber er kommt auch gut runter, wenn nichts los ist, was sehr angenehm für uns ist.


Insbesondere beim Agility zeigt sich seine Arbeitsfreude. Er ist immer eifrig bei der Sache, aufmerksam und leichtführig, so dass wir innerhalb von nur sieben Monaten in A3 aufgestiegen sind, ein Zeitraum mit dem ich insgeheim für den Aufstieg nach A2 geliebäugelt hatte. Mittlerweile hat er sich in A3 etabliert und seine Laufzeiten werden immer besser, da er sich in seinem Tun immer sicherer fühlt. Und rennen kann er ja sehr schnell…


Silas hat viel Will to Please, möchte sicher sein das Richtige zu tun und ist daher immer erst mal vorsichtig unterwegs. Wird er dann gelobt wächst er förmlich. Und immer sicherer im Handeln. Ich bin gespannt wohin unser Weg führen wird und freue mich an jedem Lauf auf’s Neue darüber was er alles kann und mit welcher Selbstverständlichkeit er Dinge tut, die ich Tommy in den sieben Jahren nicht beibringen konnte, in denen wir Turniere gelaufen sind. Es macht sooo viel Spaß Agility mit ihm zu machen.

 

Mit Tommy verträgt er sich nach wie vor gut. Silas gibt Tommy das Gefühl der Chef zu sein und erträgt seine Gängeleien klaglos. Wenn ihm aber mal was wichtig ist, macht er es einfach, zumeist blitzschnell und Tommy akzeptiert es dann. Generell ist ihm Dominanz ziemlich fremd, aber er lässt sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Das führt dann manchmal zu lautem Kläffen, wenn fremde Hunde ihn fixieren oder seinen Individualabstand unterschreiten - wir arbeiten stetig daran …

Im Alltag ist Silas nach wie vor vollkommen problemlos. Er hält die Hausordnung ein, hört gut und ist leicht zu handhaben. Alltagsroutinen wie z.B. Abduschen wenn er dreckig vom Spaziergang kommt, Warten an einem Ort, führt er mit großer Gewissenhaftigkeit aus. Das wird nie diskutiert, das macht man einfach so. Auch dann wenn Tommy mal wieder seine Ohren auf Durchzug stellt und es nicht macht.

 

In einem hat sich Silas allerdings im letzten Jahr verändert. Er ist ein kleines Kuschelmonster ohne jede Individualdistanz geworden, der jede Menge Streicheleinheiten haben will wenn er nicht gerade im Action Modus ist. Und auf unwiderstehliche Weise auch aktiv einfordert. … und wenn man die Bürste raus holt, schmeißt er sich sofort auf den Rücken und will gebürstet werden. Er ist doch aus der Kuschellinie, was mich seeehr freut.

Gerne wiederhole ich mich: Silas ist genau der Hund den wir haben wollten. Ein pfiffiges, lustiges Fellnäschen, neugierig, aufgeschlossen und mit adäquatem Selbstbewusstsein ausgestattet. Und so sieht er auch aus, mit den süßen Stehöhrchen, die so hervorragend seinen Charakter wiedergeben. Und jetzt bereichert er schon fast drei Jahre unser Leben, unser kleiner Sonnenschein.

 

Silas im Alter von 1,5 Jahren

Text von Ute im September 2015

 

Wo ein Silas ist, da ist ein Weg

 

Silas ist nach wie vor ein Sonnenschein, der neugierig und aufgeschlossen für Alles auf Menschen zugeht. Er empfindet keinerlei Scheu und verbreitet durch seine Offenheit und sein Äußeres gute Laune wohin er auch kommt. Er ist äußerst charmant und weiß dies äußerst geschickt zu seinem Vorteil einzusetzen. Täglich auf's Neue müssen wir aufpassen, diesem Charme nicht zum Opfer zu fallen und inkonsequent zu sein, ihm Dinge zu erlauben, die der geltenden "Hausordnung" widersprechen. Handeln wir konsequent, hält Silas die geltenden Regeln problemlos ein und stellt diese auch nicht in Frage.

 

Silas, verfolgt sehr zielstrebig und ausdauernd seine Interessen. Wenn er etwas will, ist er äußerst erfinderisch, um zum Ziel zu kommen. So wie er als er noch kleiner war, einen Weg unter Umzäunungen hindurch o.ä. gefunden hat, findet er jetzt einen Weg seine Interessen durchzusetzen. Und das auf subtile Art und Weise. Erst danach merkt man dann, dass er es wieder geschafft hat, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder mit ihm zu spielen obwohl man eigentlich ganz etwas anderes machen wollte, oder ... Ganz besonders ausdauernd ist Silas wenn es um das Spiel mit Bällchen oder seinem quietschenden Kong-Dino geht. Sei es Auffordern das Spieli zu werfen, es wieder zu bringen oder auch mit herzerweichendem Blick mit dem Spieli vor einem zu sitzen. Ganz der Papa Joker.

 

Seine Lernbereitschaft und Lernfähigkeit ist hoch. Es macht viel Spaß, mit ihm zu trainieren, ihm Neues beizubringen. Vor drei Monaten haben wir angefangen ihn zusammen mit Tommy am Fahrrad laufen zu lassen. Die Radtouren durchs Feld am Wochenende sind jetzt eine große Leidenschaft von ihm: Rennen. Auch Agility macht ihm zu meiner großen Freude viel Spaß. Er ist mit Eifer dabei, hat eine schöne Sprungtechnik und ist leichtfüßig unterwegs. Den Start müssen wir noch ein bißchen üben. Er hat Hummeln im Hintern, die es schwer machen, ruhig zu sitzen, weiß er doch, dass er gleich "losrennen" darf.

 

Große Gefahr geht von Silas weiterhin in Bezug auf Getränke in Bechern und Gläsern aus. Er will alles trinken und ist auch stets für alles Essbare zu haben. Da kommen wohl die Gene seiner Mama Anny durch.

 

Silas ist genau der Hund den wir haben wollten. Ein pfiffiges, lustiges Fellnäschen, neugierig, aufgeschlossen und mit adäquatem Selbstbewusstsein ausgestattet. Und so sieht er auch aus, mit den süßen Stehöhrchen, die so hervorragend seinen Charakter wiedergeben. Unsere kleine österreichische Tüpfelhyäne.

 

SILAS im Alter von 6 Monaten
Text von Ute im Oktober 2014

 

Wie schnell ist die Zeit vergangen. Nun ist Silas schon ein halbes Jahr alt und schon vier Monate bei uns. Er ist ein richtiger junger Hund geworden.

 

Silas ist ein kleiner äußerst charmanter Sonnenschein. Stets neugierig und an allem interessiert, ist er aufgeschlossen für Alles und geht ohne Scheu auf Menschen und Hunde zu - auch wenn es vollkommen fremde Menschen sind oder eine ausgewachsene Dogge.

 

Wir haben uns bei seiner Erziehung primär auf Alltagstauglichkeit konzentriert und das hat sich auch gut bewährt. Ungewohnte Situationen meistert er souverän und ohne Anzeichen von Stress. Unseren zweiwöchigen Hotelurlaub hat er mit vier Monaten souverän gemeistert; im Restaurant legt er sich hin und wartet geduldig bis wir wieder gehen. Selbst Menschenmassen bei einem Volksfest, kein Problem, es gibt da doch so viel zu entdecken. Lediglich ein Luftballon in Form eines rosafarbenen Einhorns hat ihn dort aus der Fassung gebracht und er kläffte ihn an. Aber würden wir nicht auch beim Anblick eines rosafarbenen Einhorns etwas die Fassung verlieren?

 

Neben Erziehung und Alltagstauglichkeit haben wir angefangen, die eine oder andere Übung zu machen, die sich später beim Agility nützlich erweisen wird. Aber alles ganz behutsam und spielerisch. Außer mal Sprungauslegern keine anderen Geräte. Das macht ihm viel Spaß und er ist mit Eifer dabei. Vor allem sich bei Ready-Steady-Go auf einen Futternapf zu stürzen. Silas war ja schon immer ein guter Esser. Das ist er weiterhin auch wenn man es ihm nicht ansieht (er sieht immer eher etwas unterernährt aus, was er nicht ist).

 

Er ist sehr flink und wendig und so dünn wie er ist, passt er durch engste Löcher durch, was zu seinem Spitznamen "Houdini" geführt hat. Ein Weidezaun mit etwas größeren Maschen ist ebenso wenig ein Hindernis wie ein Tor unter dem man durchkrabbeln kann. Und neuerdings hat er leider auch rausgekriegt, wie man den Reißverschluss der Hundebox öffnen kann. Er hält uns gut auf Trab, wenn man ihn eine Weile nicht sieht, sollte man nach ihm schauen. Ein Mal hat er sich auch entschlossen mit mir zu duschen. Er ist halt neugierig ...

 

Die größte Gefahr geht von Silas in Bezug auf Getränke in Bechern und Gläsern aus. Stehen diese auf dem Boden trinkt er sie aus, egal was drin ist. Kaffee, Tee oder auch ein Rest Hugo, lecker. Stehen sie auf einem Tisch auch kein Problem, er hat ja lange Vorderbeine. Leider kippen sie beim Versuch dran zu kommen meist um und es gibt eine Riesensauerei, wenn sich Cola o.ä. auf der Tischdecke und alles was noch so darauf liegt, verteilt. Wir hoffen, dass wir ihm dies noch abgewöhnen werden. Einstweilen sind alle vorgewarnt und bei Turnieren stehen nur noch leere Becher auf dem Boden, sehr zu Silas Bedauern.

 

Das Zusammenleben unserer beiden Aussies hat sich eingespielt. Wenn Tommy auch nach wie vor der Meinung ist, dass ein Hund für uns ausreichend gewesen wäre, hat er ihn voll akzeptiert und schaut auch immer nach ihm. Seitdem Silas Spiel-Leidenschaft nicht mehr so dem Catchen gilt und sich zunehmend für Fangen begeistert, sieht man sie auch häufiger gemeinsam toben. Silas hat sich mit Tommy arrangiert und tanzt ihm auch häufiger auf charmante Weise auf der Nase rum. Andererseits orientiert er sich sehr an Tommy und anderen erwachsenen Hunden in seinem Umfeld und ahmt ihr Verhalten nach. Manchmal wirkt er dabei sehr komisch. Es ist aber an sich eine prima Sache und erleichtert den Alltag sehr.

 

Auch Tommy hat sich verändert und geht durch Silas das eine oder andere Mal über seine selbst gesetzten Grenzen hinaus, was ihm gut zu Gesicht steht. Ganz deutlich ist das zu merken, wenn es um körperliche Nähe geht. Tommy ist immer recht distanziert gewesen und wir dachten zunächst, auch Silas wäre es. Zumindest hat er sich in den ersten drei Lebensmonaten so verhalten. Zwischenzeitlich ist er aber ziemlich zuwendungsbedürftig geworden und besteht auf ausgiebige Kuscheleinheiten morgens nach dem Aufstehen, abends und gerne auch immer wieder zwischendurch. Dadurch will auch Tommy zwischenzeitlich mehr Nähe, wenn auch lange nicht so viel wie Silas.

 

Silas ist der lebende Beweis, dass Hunde kommunikationsfördernd sind. Die Farbe blue merle white kennen die wenigsten Leute und mit seinen Stehohren wird er dann zum Gesprächsthema: „Sieht der süß aus! Welche Rassen sind da denn drin?“ ... Interessant wird es wenn man antwortet, er sei eine österreichische Tüpfelhyäne ;-)

Wir haben viel Freude mit unserem kleinen Steinhögl und möchten ihn nicht mehr missen.

 

SILAS' Entwicklung
Text von Ute im August 2014
 
Seit Ende Juni bereichert Silas unsere Familie. Nein eigentlich schon seit dem 26. April als Doris uns schrieb "Als nach dem „Fototermin“ alle wieder in der Kiste versammelt waren, blickte mich ein kleiner blue merle Bub an, den ich zuvor noch nicht gesehen hatte und der irgendwie noch so nass erschien." Bei unseren Besuchen gefiel uns der kleine Mann sehr. So in etwa hatten wir uns unser neues Familienmitglied vorgestellt. Ein gesunder, alltagstauglicher Aussie mit viel Trieb und Arbeitsfreude. Zu unserer großen Freude fanden auch Doris und Niko, dass Silas gut zu uns passt und so zog Silas dann Ende Juni bei uns ein. Wir hatten viele Ideen wie unser neues Familienmitglied heißen sollte, aber am Ende entschieden wir uns dann doch, dass er weiter Silas heißt. Der Name passt einfach gut zu ihm: Silas, der Kleine aus dem Wald
 
Silas ist ein selbstbewusster kleiner Mann, der neugierig alles erkundet und allem und jedem gegenüber sehr aufgeschlossen ist.
Er hat sich in unserer Familie (mein Mann Martin, ich und unser 8 Jahre alter Australian Shepherd Rüde Tommy) schnell eingelebt. Er orientiert sich sehr an Tommy und ist der Auffassung, dass er alles machen kann, was auch Tommy tut. Sei es, dass er mit 12 Wochen beim Pinkeln das Beinchen hebt oder von alleine locker auf die Rückbank meines SUV springt.
 
Zu Hause kommt sein Selbstbewusstsein voll durch. Die bei uns geltende Hausordnung bei ihm durchzusetzen erforderte nicht nur viel Konsequenz sondern auch Durchsetzungsvermögen, da er - anders als Tommy - die Ansage erst mal in Frage stellt. Setzt man sich ihm gegenüber durch, akzeptiert er dies aber problemlos und hält sich immer besser daran.
 
Sehr viel Zeit verbringt Silas im Garten. Sei es, dass er die Sträucher und Büsche durchstreift, tote Zweige aus der Hecke kaut oder einfach mitten auf dem Rasen liegt. Er ist aber dennoch nah bei uns und wenn ich in die Küche gehe, ist er ruckzuck da. Alles was dort geschieht, ist für ihn von großem Interesse. Und natürlich hofft er, dass es etwas zu essen gibt. Er ist immer hungrig und wenn es Essen gibt, ist das ruckzuck "inhaliert". Fleisch in jeder Form ist nach wie vor ganz hoch im Kurs bei ihm. Er stockt aber auch sehr gerne seinen Speiseplan als Selbstversorger mit Birnen, Zwetschgen oder Brombeeren aus dem Garten auf. Und generell isst er alles.
 
Wird er nicht gebremst, ist Silas den ganzen Tag auf Achse und braucht nur wenig Ruhezeiten. Er ist sehr mobil, verfügt über eine erstaunliche Körperbeherrschung und Koordinationsfähigkeit für sein Alter. Alles wird angeschaut und ausprobiert, vieles in sein Körbchen oder auf den Rasen verschleppt. Positiv formuliert kann man sagen, er kann sich sehr schön selbst beschäftigen. Wir verordnen ihm aber immer wieder auch Auszeiten, da er leider zum Kläffen neigt, wenn er überdreht ist. Er hat sich gut daran gewöhnt in seiner Box zu sein und bleibt auch problemlos ganz alleine.
 
Wenn er eine ruhige Phase hat, freut sich Silas sehr über Zuwendung und lässt sich das Bäuchlein kraulen. Er lässt dann sehr viel Nähe zu und fordert sie morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen auch aktiv ein in seiner selbstbewussten Art. Nur kuscheln auf dem Schoß, das geht in keiner Weise. Ansonsten aber gerne.
 
Außerhalb des Hauses ist Silas ebenfalls sehr souverän, nach den Motto "Hallo hier bin ich"! Auf fremde Leute geht er freundlich zu, nimmt Kontakt auf und schmeisst sich ihnen gerne vor die Füße, um Aufmerksamkeit und Zuwendung zu bekommen. Fremde Umgebungen sind keinerlei Thema. Er verhält sich als würde er das schon immer tun. Private Public Viewing bei der Fußball WM mit zehn Leuten und ebenso vielen Hunden, großes Agility-Turnier mit 200 Startern, alleine bleiben bei jemandem den er nicht kennt, Restaurantbesuche alles kein Thema, er ist aufgeschlossen für Neues. Inzwischen machen wir uns keine Gedanken mehr, nehmen ihn einfach mit.
 
Spaziergänge sind mittlerweile entspannend geworden. Er läuft ohne Leine, bleibt von sich aus in der Nähe und kommt, wenn man ihn ruft. Jogger und Radfahrer dürfen passieren ohne "begrüsst" zu werden. Das ist sehr angenehm und funktioniert gut, egal ob mit ihm alleine oder mit Tommy zusammen. Tommy hat sich mittlerweile an ihn gewöhnt und passt immer auf ihn auf. Die beiden spielen hin und wieder auch zusammen, so ein richtiger Spielpartner ist Tommy aber nicht für ihn. Da gibt's aber erfreulicherweise viele andere.
Zu Hause treten die beiden Jungs gerne im Doppelpack auf und begleiten mich als doppelter Schatten. Da Silas sich (noch) nicht so vorausschauend verhält, ist das manchmal ziemlich anstrengend, aber ich gewöhne mich.
 
Alles in allem entwickelt sich Silas sehr gut. Er lernt schnell und macht auch gerne die eine oder andere Übungs-Session. Wir machen das aber sehr behutsam. Wichtig ist uns, dass er problemlos seinen Alltag bewältigt, alltagstauglich wird. Daran arbeiten wir konsequent mit ihm. Alles andere kann er peu a peu lernen. Er soll auch "Kind" sein dürfen.
 
Eines wird ihn hart treffen, da sind wir uns schon sicher. Er kennt nur den Sommer und wo er zu Hause zumeist nach Belieben rein und raus kann. Aber wir haben ja in Deutschland Jahreszeiten und irgendwann wird es zu kalt, um die Terassentür offen stehen zu lassen. Da wird sich unser "Kleiner aus dem Wald" dann umstellen müssen. Hoffentlich sind seine neuen Aktivitäten dann kompatibel mit unserer Zimmereinrichtung.
 
Was seine Zukunft betrifft, hoffe ich, dass Silas Gefallen an Tommy's Leidenschaften findet, Fahrrad fahren und Agility. Letzteres hoffe ich sehr, da es meine Lieblings-Freizeitbeschäftigung ist. Einstweilen sind wir uns aber nicht sicher, ob er nicht eher eine Zukunft als Tiefbauingenieur, im Transportgewerbe oder im Obstbau anstrebt ;-). In jedem Fall ist er ein toller Hund und genau der, den wir wollten. Vielen Dank Doris und Niko!
 
 

SILAS' Fotoalbum